Entdecken.

Der Mensch in sozialen Systemen steht im Fokus des fachlichen Handelns. Wir bieten den Hilfeadressaten ein Arbeitsmodell, das von Akzeptanz, Empathie und Kongruenz (Echtheit) als grundlegende Bedingungen für funktionale Beziehungen geprägt ist und dennoch die Notwendigkeiten von konstruktiven Veränderungen nicht vernachlässigt.

Christliche Normen und Werte spiegeln sich in unserer täglichen Arbeit wieder, dennoch legen wir Wert darauf, dass wir nicht konfessionell gebunden sind und in unseren Entscheidungen zum Wohle der Hilfeadressaten als freier Träger der Jugendhilfe unabhängig sind.

Unsere Haltung.

Der Mensch in sozialen Systemen steht im Fokus des fachlichen Handelns. Wir bieten den HilfeadressatInnen ein Arbeitsmodell, das von Akzeptanz, Empathie und Kongruenz (Echtheit) als grundlegenden Bedingungen für funktionale Beziehungen geprägt ist und dennoch die Notwendigkeiten von konstruktiven Veränderungen nicht vernachlässigt.

Christliche Normen und Werte spiegeln sich in unserer täglichen Arbeit wieder, dennoch legen wir Wert darauf, dass wir nicht konfessionell gebunden und in unseren Entscheidungen zum Wohle der HilfeadressatInnen als freier Träger der Jugendhilfe unabhängig sind.

Pädagogischer Ansatz.

Die pädagogische Arbeit ruht auf den Sichtweisen des systemischen Ansatzes. Das pädagogische Handeln geht davon aus, dass die Kinder und Jugendlichen aufgrund ihrer bisherigen Sozialisation bestehende Handlungsmuster verinnerlicht haben. Diese ergeben für die Kinder und Jugendlichen Sinn, da sie in den Beziehungen zu den für sie relevanten Personen eine funktionale Wechselwirkung erfüllen. Es wird angenommen, dass es sich in den meisten Fällen um nachvollziehbare Sozialtechniken handelt, die einerseits auf die Alltagsbewältigung ausgerichtet sind, andererseits als destruktive Verhaltensweisen Schutzfunktionen darstellen.

Durchgehender Anspruch ist die Transparenz der Arbeit für die Hilfeadressaten durch nachvollziehbares Handeln auf den Grundpfeilern pädagogischer Qualitätskriterien. Diese sind  berufliche Qualifikation, methodisches Handeln und Ausrichtung der Arbeit an den im Hilfeplan vereinbarten Zielen.

Über uns.

kaleidoskop ist ein 2011 gegründeter Träger der freien Jugendhilfe mit Sitz in Darmstadt, der Hilfen im Auftrag der Jugendämter erbringt. Als gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH) sind wir dem Gemeinwohl verpflichtet.

Wir sind ein Team aus festangestellten MitarbeiterInnen:
pädagogische Fachkräfte mit den Abschlüssen Diplom-PädagogInnen, Diplom-SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, ErziehungswissenschaftlerInnen und die VerwaltungsmitarbeiterInnen, denen die Koordination der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen obliegt.

Wir gehen von einem christlichen Menschenbild aus und gründen unsere Arbeit in den Grundsätzen der Hilfe zur Selbsthilfe. Auf der Basis der systemischen Sichtweise begreifen wir uns als professionelle Helfer, die in den familiären Systemen unserer Klienten besonders den Kindern Gewicht und notwendigen Schutz zukommen lassen. Dafür beziehen wir die anderen Familienmitglieder und weitere wichtige Personen ein.

Das Team.

Stephanie Haug

Stephanie Haug

staatlich anerkannte Sozialpädagogin

Schwerpunkte:

  • Familien mit Migrationshintergrund
  • Jugendhilfe zwischen Pubertät und Adoleszenz
  • Menschen mit psychischen Auffälligkeiten
Stephanie Haug

Stephanie Haug

staatlich anerkannte Sozialpädagogin

Schwerpunkte:

  • Familien mit Migrationshintergrund
  • Jugendhilfe zwischen Pubertät und Adoleszenz
  • Menschen mit psychischen Auffälligkeiten
Stephanie Haug

Stephanie Haug

staatlich anerkannte Sozialpädagogin

Schwerpunkte:

  • Familien mit Migrationshintergrund
  • Jugendhilfe zwischen Pubertät und Adoleszenz
  • Menschen mit psychischen Auffälligkeiten
Stephanie Haug

Stephanie Haug

staatlich anerkannte Sozialpädagogin

Schwerpunkte:

  • Familien mit Migrationshintergrund
  • Jugendhilfe zwischen Pubertät und Adoleszenz
  • Menschen mit psychischen Auffälligkeiten
Stephanie Haug

Stephanie Haug

staatlich anerkannte Sozialpädagogin

Schwerpunkte:

  • Familien mit Migrationshintergrund
  • Jugendhilfe zwischen Pubertät und Adoleszenz
  • Menschen mit psychischen Auffälligkeiten

Erziehungshilfe.

Hilfen zur Erziehung sind Hilfen des Jugendamtes, die auf dem Gesetzbuch SGB VIII basieren. Sie sollen Kindern, Jugendlichen und Eltern Unterstützung anbieten, damit die Kinder und Jugendlichen Ziele erreichen, die der Gesellschaft wichtig sind. Nach § 1 SGB VIII sollen Kinder und junge Menschen sich zu eigenverantwortlichen und gesellschaftsfähigen Personen entwickeln können.

Wenn für die Fachkräfte des Jugendamts der Eindruck entstanden ist, dass zum Erreichen der Ziele eine besondere Hilfestellung notwendig ist, dann ist diese den Kindern und jungen Menschen und deren nahestehenden Personen anzubieten. Dem erzieherischen Bedarf nach § 27 SGB VIII soll durch eine geeignete und notwendige Hilfe begegnet werden. Dieser Anspruch der Personensorgeberechtigten wird auf Antrag geprüft und gegebenenfalls gewährt (die Personensorgeberechtigten erhalten einen Bewilligungsbescheid).

Hilfen zur Erziehung können sehr unterschiedlich erfolgen und erfordern die Mitwirkung der Hilfeadressaten.

In regelmäßigen Abständen werden Hilfeplangespräche stattfinden, an denen die HilfeadressatInnen, die Fachkräfte des Jugendamtes und die HelferInnen teilnehmen. Darin wird reflektiert, wie der vergangene Hilfeabschnitt verlaufen ist, es wird die aktuelle Situation besprochen und festgelegt, welche Ziele und Aufgaben erreicht werden sollen.

Sozialpädagogische Familienhilfe.

Sozialpädagogische Familienhilfe soll Familien durch intensive Betreuung und Begleitung in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie.

Die Sozialpädagogische Familienhilfe setzt an der Nahtstelle zwischen öffentlichem und privatem Leben von Familien an. Sie arbeitet mit den Ressourcen der Familien, die den Familienmitgliedern weiterhin ermöglichen, eigenverantwortlich in einem stabilen Familiensystem zu leben.

In der Hilfe werden sozialpädagogische Konzepte mit konkreten lebens- und alltagspraktischen Hilfen kombiniert. Besonders herausragender Stellenwert kommt dabei dem Konstrukt des Lernens am Modell zu. Sie leistet unter den Prämissen Lebensweltbezug, Alltagsnähe und Ganzheitlichkeit pädagogische und praktische Unterstützung, um eine Verbesserung der familiären Sozialisation zu erreichen und intensivere erzieherische Hilfen zu vermeiden.

Die Arbeit der Fachkräfte kann mit folgenden zentralen Standards umschrieben werden:

Hilfe zur Selbsthilfe: Die Fachkräfte handeln gemeinsam mit der Familie, sie unterstützen und fördern die Eigeninitiative der einzelnen Familienmitglieder proaktiv.

Auftragsfokussierung: Entsprechend den Zielen des Hilfeplans und den Interessen der einzelnen Mitglieder der sozialen Systeme werden gemeinsame Aufträge erarbeitet und Absprachen getroffen.

Ressourcenorientierung: Die sozialen Systeme sind in der Regel in der Lage, ihren Alltag selbständig zu gestalten. In sozialen Systemen werden vorhandene Ressourcen, Kenntnisse und Fähigkeiten entdeckt, definiert und gefördert.

Neutralität: Die Fachkräfte bewahren ihre Position als systemexterne Person und sind nicht parteiisch. Sie sind dem fachlichen Arbeitsauftrag verpflichtet und regulieren so die professionelle Distanz.

Kindzentrierung: Kinder stehen in familialen Systemen meist mit Personen in Interaktion, die mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben und deren Entscheidungen im Leben der Kinder große Auswirkungen haben. Deshalb bedürfen Kinder des besonderen Schutzes und der expliziten Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse.

Schweigepflicht/Datenschutz: Das Selbstbestimmungsrecht der Klienten wird durch die pädagogischen Fächkräfte geachtet und ist eine fachliche Notwendigkeit. Das Gebot der Transparenz wird nur durch die Ausnahmen bei einer drohenden oder eingetretenen Gefährdung des Kindeswohls im Rahmen der Garantenpflicht außer Kraft gesetzt.

Elternseminare.

Eltern haben in unserer Gesellschaft hohen Erwartungen zu genügen und erhalten neben gut gemeinten Ratschlägen oft den Eindruck, dass ihre Erziehung nicht genügt. Deshalb bieten wir in Form von Elternseminaren Anregungen für einen kooperativen Erziehungsstil an.

Im Sinne stärkender Unterstützung für die sozialen Systeme stellt das Elternseminar ein methodisches Handeln vor, dass wertschätzend, respektvoll und systematisch eine erzieherische Haltung transportiert, um die Mitglieder zur fortgesetzten Kooperation anzuleiten.

Das staffel-Elternseminar ist ein Programm, das auch mit wenig Hintergrundwissen und nahezu ohne Vorkenntnisse von Eltern angewandt werden kann.

Auf Basis des systemischen Ansatzes können Eltern…

…ihre Haltung verändern,

…eine neue Perspektive einnehmen,

…durch Ermutigung motivieren,

…Stärken des Kindes fördern,

…aktiv zuhören und adäquat ansprechen

…kooperatives, respektvolles Miteinander fordern,

…Disziplin sinnvoll einsetzen und Grenzen setzen,

…Konsequenzen folgen lassen, aber dabei freundlich und bestimmt sein.

Die Mitarbeiterinnen von kaleidoskop sind mit dem Handlungskonzept vertraut und implementieren das Konzept in die Arbeit der Hilfen zur Erziehung. Deshalb bietet das Elternseminar die Möglichkeit, methodisches Handeln der Helfer nachzuvollziehen, Konstrukte und Annahmen zu verinnerlichen und durch gemeinsame Handlungskonzepte die Effizienz der Hilfen zu steigern.

Das Elternseminar bietet ein präventives Konzept, um eine dauerhafte Haltungsmodifikation zu erreichen. Die Erziehungskompetenz der Eltern soll

erweitert werden durch:

  • dazulernen
  • üben
  • reflektieren
  • austauschen
  • umsetzen

Das Elternseminar ist ein regelmäßiges Angebot für verschiedene Zielgruppen. Eltern können sich selbständig zur Teilnahme anmelden.

Flankierend zu den jeweiligen Hilfen zur Erziehung kann ergänzend das Elternseminar als Zusatzmodul installiert werden.

Das Elternseminar besteht aus 10 Einheiten. Wöchentlich trifft sich die Gruppe der Teilnehmer mit dem Seminarleiter, um einen Abschnitt des seminarbegleitenden Handbuchs zu besprechen, über die Wochenaufgabe zu reflektieren, durch Rollenspiele neue Muster zu erproben und Aufgaben zu vereinbaren, um die erörterten Strategien im Familienalltag zu verankern.

Die Teilnehmer sollen seminarbegleitend das Handbuch für Eltern durcharbeiten. Die Sitzungen dauern jeweils zwei Zeitstunden.

Bei regelmäßiger Anwesenheit erhalten die Teilnehmer eine Bescheinigung über die Teilnahme am Elternseminar.

Darüber hinaus können weitere besondere Formen angeboten werden (Elternseminar für die Zielgruppe Väter, dauerhaft getrennt lebende Eltern).

Kontakt.

Kaleidoskop gGmbH
Postfach 3007
64614 Bensheim

Gesellschaftssitz:
Damaschkestr. 10 a
64297 Darmstadt

E-Mail: anfrage@kaleidoskop-jugendhilfe.de
Telefon: 06151 601 85 32
Fax:  06151 601 88 39

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