Entdecken.

Der Mensch in sozialen Systemen steht im Fokus des fachlichen Handelns. Wir bieten den Hilfeadressaten ein Arbeitsmodell, das von Akzeptanz, Empathie und Kongruenz (Echtheit) als grundlegende Bedingungen für funktionale Beziehungen geprägt ist und dennoch die Notwendigkeiten von konstruktiven Veränderungen nicht vernachlässigt.

Christliche Normen und Werte spiegeln sich in unserer täglichen Arbeit wieder, dennoch legen wir Wert darauf, dass wir nicht konfessionell gebunden sind und in unseren Entscheidungen zum Wohle der Hilfeadressaten als freier Träger der Jugendhilfe unabhängig sind.

Unsere Haltung.

Der Mensch in sozialen Systemen steht im Fokus des fachlichen Handelns. Wir bieten den Hilfeadressaten ein Arbeitsmodell, das von Akzeptanz, Empathie und Kongruenz (Echtheit) als grundlegende Bedingungen für funktionale Beziehungen geprägt ist und dennoch die Notwendigkeiten von konstruktiven Veränderungen nicht vernachlässigt.

Christliche Normen und Werte spiegeln sich in unserer täglichen Arbeit wieder, dennoch legen wir Wert darauf, dass wir nicht konfessionell gebunden sind und in unseren Entscheidungen zum Wohle der Hilfeadressaten als freier Träger der Jugendhilfe unabhängig sind.

Pädagogischer Ansatz.

Die pädagogische Arbeit fußt auf den Sichtweisen der Individualpsychologie, sie setzt mit dem systemischen Verständnis an, ergänzt durch verhaltenstherapeutische Ansätze. Das pädagogische Handeln geht davon aus, dass die Kinder und Jugendlichen aufgrund ihrer bisherigen Sozialisation bestehende Handlungsmuster konditioniert haben, indem sie in Wechselwirkung zu den anderen relevanten Personen in Beziehung stehen. Es wird angenommen, dass es sich in den meisten Fällen um nachvollziehbare Sozialtechniken handelt, die einerseits auf die Alltagsbewältigung ausgerichtet sind, andererseits als destruktive Verhaltensweisen Schutzfunktionen darstellen.

Durchgehender Anspruch ist die Transparenz der Arbeit für die Hilfeadressaten durch nachvollziehbares Handeln auf den Grundpfeilern pädagogischer Qualitätskriterien. Diese sind:

• berufliche Qualifikation,

• methodisches Handeln,

• Ausrichtung der Arbeit nach den im Hilfeplan vereinbarten Zielen.

Über uns.

kaleidoskop ist ein kleiner Träger der freien Jugendhilfe mit Sitz in Darmstadt, der ambulante Hilfen im Auftrag der Jugendämter in der Region erbringt.

Wir sind ein kleines Team aus drei festangestellten Mitarbeitern aus Diplom-Pädagogen und Diplom-Sozialpädagogen, sowie einer Verwaltungsmitarbeiterin.

Wir gehen von einem christlichen Menschenbild aus und gründen unsere Arbeit in den Grundsätzen der Hilfe zur Selbsthilfe. Auf der Basis der Individualpsychologie und in systemischer Sichtweise begreifen wir uns als professionelle Helfer, die in familiären Systemen (unseren Hilfeadressaten) besonders den Kindern Gewicht und notwendigen Schutz zukommen lassen, ohne dabei die anderen Familienmitglieder und weitere wichtige Personen auszublenden.

Das Team.

Stephanie Haug

Stephanie Haug

staatlich anerkannte Sozialpädagogin

Schwerpunkte:

  • Familien mit Migrationshintergrund
  • Jugendhilfe zwischen Pubertät und Adoleszenz
  • Menschen mit psychischen Auffälligkeiten
Stephanie Haug

Stephanie Haug

staatlich anerkannte Sozialpädagogin

Schwerpunkte:

  • Familien mit Migrationshintergrund
  • Jugendhilfe zwischen Pubertät und Adoleszenz
  • Menschen mit psychischen Auffälligkeiten
Stephanie Haug

Stephanie Haug

staatlich anerkannte Sozialpädagogin

Schwerpunkte:

  • Familien mit Migrationshintergrund
  • Jugendhilfe zwischen Pubertät und Adoleszenz
  • Menschen mit psychischen Auffälligkeiten
Stephanie Haug

Stephanie Haug

staatlich anerkannte Sozialpädagogin

Schwerpunkte:

  • Familien mit Migrationshintergrund
  • Jugendhilfe zwischen Pubertät und Adoleszenz
  • Menschen mit psychischen Auffälligkeiten
Stephanie Haug

Stephanie Haug

staatlich anerkannte Sozialpädagogin

Schwerpunkte:

  • Familien mit Migrationshintergrund
  • Jugendhilfe zwischen Pubertät und Adoleszenz
  • Menschen mit psychischen Auffälligkeiten

Erziehungshilfe.

Hilfen zur Erziehung sind Hilfen des Jugendamtes, die formaljuristisch auf dem Gesetzbuch SGB VIII basieren. Sie sollen Kindern, Jugendlichen und Eltern Unterstützung anbieten, damit die Kinder und Jugendlichen Ziele erreichen, die der Gesellschaft wichtig sind. Danach sollen Kinder und junge Menschen sich zu eigenverantwortlichen und gesellschaftsfähigen Personen entwickeln können (§ 1 SGB VIII).

Wenn für das Jugendamt der Eindruck entstanden ist, dass zum Erreichen der Ziele eine besondere Hilfestellung notwendig ist, dann ist diese den Kindern und jungen Menschen und deren nahestehenden Personen anzubieten. Dem erzieherischen Bedarf nach § 27 SGB VIII soll durch eine geeignete und notwendige Hilfe begegnet werden. Dieser Anspruch der Personensorgeberechtigten wird auf Antrag geprüft und gegebenenfalls gewährt (die Personensorgeberechtigten erhalten einen Bewilligungsbescheid).

Hilfen zur Erziehung können sehr unterschiedlich erfolgen und erfordern die Mitwirkung der Hilfeadressaten.

In regelmäßigen Abständen werden Hilfeplangespräche stattfinden, an denen die Hilfeadressaten, die Fachkräfte des Jugendamtes und die Helfer teilnehmen. Darin wird reflektiert, wie der vergangene Hilfeabschnitt verlaufen ist, die aktuelle Situation besprochen, sowie welche Ziele und Aufgaben erreicht werden sollen.

Sozialpädagogische Familienhilfe.

Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie.

Die Sozialpädagogische Familienhilfe setzt an der Nahtstelle zwischen öffentlichem und privatem Leben von Familien an. Sie arbeitet mit den Ressourcen von Familien, die den Familienmitgliedern weiterhin ermöglichen, eigenverantwortlich in einem stabilen Familiensystem zu leben.

In der Hilfe werden sozialpädagogische Konzepte mit konkreten lebens- und alltagspraktischen Hilfen kombiniert. Besonders herausragender Stellenwert kommt dabei dem Konstrukt des Lernens am Modell zu. Sie leistet unter den Prämissen Lebensweltbezug, Alltagsnähe und Ganzheitlichkeit pädagogische und praktische Unterstützung, um eine Verbesserung der familiären Sozialisation zu erreichen und intensivere erzieherische Hilfen zu vermeiden.

Die Arbeit der Fachkräfte kann mit folgenden zentralen Standards umschrieben werden:

Hilfe zur Selbsthilfe: Der Auftragspädagoge handelt gemeinsam mit der Familie, er unterstützt und fördert die Eigeninitiative der einzelnen Familienmitglieder (proaktiv). Auftragsfokussierung: Entsprechend den Zielen des Hilfeplans und den Interessen der einzelnen Mitglieder der sozialen Systeme werden gemeinsame Aufträge erarbeitet und Absprachen getroffen.

Ressourcenorientierung: Die sozialen Systeme sind in der Regel in der Lage, ihren Alltag selbständig zu gestalten. In sozialen Systemen werden auch vorhandenen Ressourcen, Kenntnisse und Fähigkeiten definiert und gefördert.

Neutralität: Der Auftragspädagoge bewahrt seine Position als systemexterne Person und ist nicht parteiisch. Er ist dem fachlichen Arbeitsauftrag verpflichtet und reguliert so die professionelle Distanz.

Schweigepflicht/Datenschutz: Das Selbstbestimmungsrecht der Klienten wird durch den Auftragspädagogen geachtet und ist eine fachliche Notwendigkeit. Das Gebot der Transparenz wird nur durch die Ausnahmen bei einer drohenden oder eingetretenen Gefährdung des Kindeswohls im Rahmen der Garantenpflicht außer Kraft gesetzt.

Elternseminare.

Eltern haben in unserer Gesellschaft hohen Erwartungen zu genügen und erhalten neben gut gemeinten Ratschlägen oft den Eindruck, dass ihre Erziehung nicht genügt. Deshalb bieten wir in Form von Elternseminaren Anregungen für einen kooperativen Erziehungsstil an.

Im Sinne stärkender Unterstützung für die sozialen Systeme stellt das Elternseminar für Familien ein methodisches Handeln vor, dass wertschätzend, respektvoll und systematisch eine Haltung in erzieherischer Hinsicht transportiert, um die Mitglieder zur fortgesetzten Kooperation anzuleiten.

Das step-Elternseminar ist ein Programm, das auch mit wenig Hintergrundwissen und nahezu ohne Vorkenntnisse von Eltern angewandt werden kann.

Auf Basis der Individualpsychologie können Eltern…

…ihre Haltung verändern,

…eine neue Perspektive einnehmen,

…durch Ermutigung motivieren,

…Stärken des Kindes fördern,

…aktiv zuhören und adäquat ansprechen

…kooperatives, respektvolles Miteinander fordern,

…Disziplin sinnvoll einsetzen und Grenzen setzen,

…Konsequenzen folgen lassen, aber dabei freundlich und bestimmt sein.

Die Wirksamkeit des Programms ist durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung evaluiert und setzt im Alltag der Familien an.

Die Mitarbeiter von kaleidoskop sind mit dem Handlungskonzept vertraut und implementieren das Konzept in die Arbeit der Hilfen zur Erziehung. Deshalb bietet das Elternseminar die Möglichkeit methodisches Handeln der Helfer nachzuvollziehen, Konstrukte und Annahmen zu verinnerlichen und durch gemeinsame Handlungskonzepte die Effizienz der Hilfen zu steigern.

Das Elternseminar bietet ein präventives Konzept, um eine dauerhafte Haltungsmodifikation zu erreichen. Die Erziehungskompetenz der Eltern soll

erweitert werden durch:

• dazulernen

• üben

• reflektieren

• austauschen

• umsetzen

Das Elternseminar ist ein regelmäßiges Angebot für verschiedene Zielgruppen. Eltern können sich selbständig zur Teilnahme anmelden.

Flankierend zu den jeweiligen Hilfen zur Erziehung kann ergänzend das Elternseminar als Zusatzmodul installiert werden.

Das Elternseminar besteht aus 10 Einheiten. Wöchentlich trifft sich die Gruppe der Teilnehmer mit dem Seminarleiter, um einen Abschnitt des seminarbegleitenden Handbuchs zu besprechen, über die Wochenaufgabe zu reflektieren, durch Rollenspiele neue Muster zu erproben und Aufgaben zu vereinbaren, um die erörterten Strategien im Familienalltag zu verankern.

Die Teilnehmer sollen seminarbegleitend das Handbuch für Eltern durcharbeiten. Die Sitzungen dauern jeweils zwei Zeitstunden.

Bei regelmäßiger Anwesenheit erhalten die Teilnehmer eine Bescheinigung über die Teilnahme am Elternseminar.

Die Elternseminare gliedern sich in drei unterschiedliche Schwerpunkte:

 Kinder in der Altersgruppe ab 6 Jahren bis zur Teenagerzeit,

 Kinder in der Altersgruppe von 0 bis 6 Jahren,

 Kinder in der Altersgruppe Teenager.

Darüber hinaus können weitere besondere Formen angeboten werden (Elternseminar für die Zielgruppe Väter, dauerhaft getrennt lebende Eltern).

Kontakt.

Kaleidoskop gGmbH
Postfach 3007
64614 Bensheim

Gesellschaftssitz:
Damaschkestr. 10 a
64297 Darmstadt

E-Mail: post@kaleidoskop-jugendhilfe.de
Telefon: 06251-869 2460
Fax:  06251-869 2461

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